Unsere Wurzeln
Angrenzend an den ältesten Stadtteil von Konstanz, der Niederburg, erhebt sich das Konstanzer Münster seit über 900 Jahren. Diese ehrwürdige römische Basilika wurde auf einem Hügel erbaut, der zur Ostseite zum Hafen, zur Nordseite zur Niederburg und zur West – und Südseite Richtung Altstadt hin unterschiedlich stark abfällt.
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Die Niederburg ist Konstanz ältester Stadtteil.Das ursprüngliche Zentrum wurde erstmals im Jahr 1176 nachweisbar erwähnt. Der Teil „Burg“ steht für „Stadt“, denn damals war die Stadt wie eine Burg umgeben von dicken Mauern.

Die Niederburg war die Vorstadt der höhergelegenen und höhergestellten Bischofsburg. Durch ihre Jahrhunderte lange Geschichte und ihre engen Gassen entstanden unzählige Sagen. Zumal immer wieder von Geheimgängen erzählt wird, die direkt in die Tiefen der Erde führen.
Da das Böse, auch in der Gestalt des Teufels, sich nie weit von geistlichen Orten und dunklen schmalen Gassen aufhält, munkeln die älteren Konstanzer bei dem immer währenden kalten Wind auf dem Münsterbuckel:
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"Nehmt euch in acht! Der Teufel geht wieder um und treibt sein Unwesen!“
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So nahmen sich ein paar aktive Konstanzer Narren diese Sage zum Anlass und gründeten als Ergänzung und Darstellung dieser 1995 die Konstanzer Teufel .
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Durch Zulauf der letzen Jahre ist die Teufelschar auf über 50 aktive und 40 passive Teufel angewachsen.
Unser Häs
Die handgeschnitzte Maske wird von einem Schnitzer aus der Region hergestellt und mit 2 Hörnern, deren Spitzen durch das Höllenfeuer angesenkt sind versehen. Die Haube besteht aus Hasenfellen und 3 Fuchsschwänzen, wobei 2 davon rechts und links der Hörner befestigt werden und der Dritte am Hinterkopf platziert wird.



Das Häs wird aus ca.750 roten und 750 schwarzen Filzflammen hergestellt und hat an den Außenseiten der Arme und der Beine Pferderollen (Glöckchen). Ein steter Begleiter des Teufels ist sein Stock, den er zum um Springen und „Strählen“ verwendet. Dieser wird individuell vom jeweiligen Teufel verziert. Seine Hände stecken in schwarzen Handschuhen und seine Füsse in schwarzen Schuhen.
Schwäbisch-alemannische Fastnacht
Die schwäbisch-alemannische Fastnacht ist ein jahrhundertealtes Brauchtum mit festen Regeln, Maskentypen und Ritualen. Sie ist, ebenso wie unser Verein, als immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkannt.
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Die Figur des Teufels zählt dabei geschichtlich zu den ältesten bekannten Narrengestalten der schwäbisch-alemannischen Fastnacht. Bereits in frühen Überlieferungen taucht sie als Sinnbild für Spott, Kritik und das Spiel mit dem Bösen auf.
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Die Konstanzer Teufel sind stolz darauf, Teil dieser Tradition zu sein und diese aktiv zu pflegen und weiterzugeben.
