Konstanzer Teufel e.V.
gegründet 1995
Geschichte
Angrenzend an den ältesten Stadtteil von Konstanz, der Niederburg, erhebt sich das
Konstanzer Münster seit über 900 Jahren.
Diese ehrwürdige römische Basilika wurde auf einem Hügel erbaut, der zur Ostseite zum
Hafen, zur Nordseite zur Niederburg und zur West - und Südseite Richtung Altstadt hin
unterschiedlich stark abfällt.
Die Niederburg ist Konstanz ältester Stadtteil.
Das ursprüngliche Zentrum wurde erstmals im Jahr 1176 nachweisbar erwähnt. Der Teil
"Burg" steht für "Stadt", denn damals war die Stadt wie eine Burg umgeben von dicken
Mauern. Die Niederburg war die Vorstadt der höhergelegenen und höhergestellten
Bischofsburg. Durch ihre Jahrhunderte lange Geschichte und ihre engen Gassen
entstanden unzählige Sagen. Zumal immer wieder von Geheimgängen erzählt wird, die
direkt in die Tiefen der Erde führen.
Da das Böse, auch in der Gestalt des Teufels, sich nie weit von geistlichen Orten und
dunklen schmalen Gassen aufhält, munkeln die älteren Konstanzer bei dem immer
währenden kalten Wind auf dem Münsterbuckel:
"Nehmt euch in acht! Der Teufel geht wieder um und treibt sein Unwesen!"
So nahmen sich ein paar aktive Konstanzer Narren diese Sage zum Anlass und gründeten
als Ergänzung und Darstellung dieser 1995 die Konstanzer Teufel .
Durch Zulauf der letzen Jahre beträgt die derzeitige Mitgliederzahl 36 aktive Mitglieder
(davon 27 Erwachsene und 9 Kinder) und 14 passiven Mitgliedern alle im Alter zwischen
1 bis 57 Jahren.
Seit 2001 sind wir Mitglied beim Konstanzer Butzenlauf (Gemeinschaft der
maskentragenden Vereine und Zünfte Konstanz e.V).
Seit 2004 Gastzunft und seit 2006 Vollmitglied im VAN (Verband Alb-Bodensee
Oberschwäbischer Narrenzünfte).
Unsere Patenzünfte beim VAN sind der Narrenverein Bavendorf und der Narrenverein
Mühlhofen. Die wir an dieser Stelle ganz herzlich mit einem kräftigen "Bavi-Ahoi!" und
"Narri-Narro!" grüßen.
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